Spätestens nach Abschluss der Schulausbildung, besser jedoch früher, muss sich jede junge Frau Gedanken zur Berufswahl machen. Das Programm „Heiraten – Kinder kriegen“ ist heute kein Erfolgsmodell mehr. Die meisten jungen Frauen möchten, auch neben Haushalts- und Mutterpflichten, berufstätig sein, oder sind dazu gezwungen.

Die Berufswahl

Bereits in der Schule werden die Jugendlichen auf die Berufswahl vorbereitet. Es werden Betriebspraktika angeboten, so dass jedes junge Mädchen die Möglichkeit hat, in mehrere Alternativberufe vorab reinzuschnuppern. So fällt es den jungen Menschen leichter, den für sie geeignetsten Beruf zu finden. Zwar haben sich die Gepflogenheiten der Berufswelt in den letzten vierzig Jahren stark verändert, doch gibt es noch immer typische Männer- und Frauenberufe.

Junge Frauen bevorzugen häufig Berufe, in denen sie direkten Umgang mit Menschen haben. Der Einzelhandel bietet diese Möglichkeit, etwa in der Lebensmittelbranche, als Bäckerei- oder Fleischerei-Fachverkäuferin, im Buchhandel oder im Textileinzelhandel. Auch in Elektronik- und Heimwerkermärkten kann Frau ihren Ausbildungsplatz finden.

Berufswahl Frauen

Frauenberufe

Eine klassische Frauenbranche ist der medizinisch-pflegerische Bereich. Hier gibt es zahlreiche Tätigkeiten wie Arzthelferin, Zahnarzthelferin, Krankenschwester, Medizinisch-Technische Assistentin, Medizinisch-Pharmazeutische Assistentin, Röntgen- und Laborassistentin, Krankenpflegerin, Altenpflegerin, Tierarzthelferin, Apothekerassistentin, Masseurin. Ein abgeschlossenes Studium erfordern Berufe wie Ärztin, Tierärztin, Zahnärztin, Augenärztin, Apothekerin, Psychologin oder Orthopädin.

Viele junge Frauen interessieren sich für Beschäftigungen im Kosmetik- und Wellnesssektor. Ein typischer Lehrberuf ist Friseurin. Andere Ausbildungen müssen oft aus eigener Tasche finanziert werden, zum Beispiel zur Kosmetikerin, Nageldesignerin, medizinische Fußpflegerin, Tätowiererin, Stil- und Farbberaterin, Fitnesstrainerin.

Kaufmännische und Verwaltungsberufe sind bei Frauen ebenfalls beliebt. Es gibt Ausbildungsplätze zur Büro- oder Industriekauffrau, Großhandelskauffrau, Kauffrau im Einzelhandel, Informatikkauffrau, Reisebürokauffrau, Speditionskauffrau, Kauffrau im Gesundheitswesen, für Tourismus und Freizeit, für Bürokommunikation, Kaufmannsgehilfin im Hotel- und Gaststättengewerbe, Verwaltungsfachangestellte, Sozialversicherungsfachangestellte, Anwalts- und Notariatsgehilfin, Steuerfachangestellte, Versicherungsfachangestellte, Phono- und Datentypistin, Fremdsprachenkorrespondentin.

SozialBerufe

Wer gerne mit jungen Menschen arbeiten möchte, findet seine Erfüllung vielleicht als Lehrerin, Erzieherin, Kindergärtnerin, Kunst- oder Sporterzieherin oder Kinder- und Jugendpsychologin.

Für praktisch begabte junge Frauen bieten sich Berufe wie Köchin, Gärtnerin, Floristin, Tierpflegerin, Pferdewirtin, Forstwirtin.

Flugbegleiterin oder Reiseleiterin eignet sich für Frauen, denen es nichts ausmacht, ständig unterwegs zu sein.

Einige junge Frauen wissen sehr genau, was sie einmal werden wollen. Andere sind eher unschlüssig. Um den Beruf zu finden, der am besten zu einem passt, sollte man sich über das Berufsbild so gut wie möglich informieren. Das kann man direkt in entsprechenden Betrieben oder im Internet. Es gibt sehr viele unbekannte Berufe, die aber durchaus interessant sein können. Eine umfassende Liste aller Berufsbezeichnungen gibt es bei der Arbeitsagentur unter „berufenet“. Es macht auch keinen Sinn, sich auf einen „Traumberuf“ zu versteifen, wenn für diesen aktuell nur wenige Ausbildungsplätze angeboten werden.

Link: berufenet.arbeitsagentur.de

Foto: George Dolgikh – Fotolia

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