PrüfsiegelDie IHK in Deutschland bietet u.a. auch das duale Ausbildungssystem an. Dies bedeutet, dass die Ausbildung parallel in einem Betrieb und in der Berufsschule stattfindet. Welche Berufsschule dafür in Frage kommt, hängt von dem Ort und dem dazugehörigen Landkreis ab. Der theoretische Teil der Ausbildung wird in der Berufsschule vermittelt, während der Ausbildungsbetrieb den praktischen Teil übernimmt. Die betriebliche Ausbildung findet an 3 bis 4 Tagen in der Woche statt, wogegen die Theorie von der Berufsschule üblicherweise an 1 bis 2 Tagen pro Woche vermittelt wird. Außerdem gibt es noch den sogenannten Blockunterricht, was bedeutet, dass der oder die Auszubildende bis zu 8 Wochen am Stück den Unterricht in der Schule hat. Pro Tag können das bis zu 8 Schulstunden Unterricht sein.

Fachtheorie

Ein Teil des Unterrichtstoffes besteht aus fachtheoretischem Unterricht und ein Teil aus allgemein bezogenem Unterricht. Der allgemeine Teil vermittelt für alle Berufszweige gleich die Fächer Deutsch (Kommunikation), Sport (Gesundheitsförderung), Politik (Gesellschaftslehre) und Religion (Werte, Normen, Lebensfragen). Überbetriebliche Lehrgänge, die von den Kammern und Handwerksinnungen durchgeführt werden, sorgen dafür, dass das durch firmeninterne Spezialisierungen hervorgerufene Defizit ausgeglichen wird. Pro Jahr fallen hierfür 3 bis 4 Wochen an.

Zwischenprüfung

Ungefähr nach der Hälfte der Ausbildung, wird eine Zwischenprüfung abgelegt, um das Fachwissen des Prüflings zu ermitteln. Am Ende der Ausbildungszeit steht die Abschlussprüfung an, die im Handwerk auch Gesellenprüfung genannt wird. Die Industrie- und Handelskammer u.a. organisiert in der gewerblichen Wirtschaft diese Prüfungen. Prüfungsausschüsse, die von der IHK eingesetzt werden, nehmen die Prüfungen dann ab. Großer Vorteil hierbei ist, dass alle Prüflinge eines Berufes bundesweit die gleichen Aufgaben gestellt bekommen.

Dies bedeutet, dass die Prüfungen objektiv sind und bundeweit einheitlich vergleichbar bewertet werden können. Also, ein Auszubildender im Norden oder ein Auszubildeneder im Süden – beide haben die gleichen Kenntnisse. Falls die Prüfung nicht bestanden wird, gibt es die Möglichkeit, dass der Auszubildende einen Antrag an die zuständige Kammer stellt und die Prüfung wiederholt, wofür er max. 1 Jahr Zeit hat.

Weitere Informationen zur dualen Berufsausbildung der IHK:
IHK München

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One Response to Die IHK in Deutschland – das duale Ausbildungssystem

  1. azubi sagt:

    Die duale Ausbildung hat stärken und schwächen, wenn man als Auszubildender eine gute Stelle erwischt hat man später enorme Vorteile am Arbeitsmarkt.

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